Krise des Rechts oder Genese einer neuen Rechtskultur?
Vielleicht müssen wir – über den üblichen Empörungsgestus hinaus – den Schritt wagen, statt einer bloßen „Krise des Rechts“ die Genese einer „neuen Rechtskultur“ zu analysieren. Die Rechtskultur-Semantik bietet den großen Vorteil, dass sie sich von normativen Bewertungen lösen kann, um eine präzise Beschreibung und Erklärung normativer Ordnungen zu ermöglichen – wie es für eine kulturwissenschaftlich inspirierte und kritische Analyse des Rechts erforderlich ist.
Es geht darum, einen Perspektivenwechsel zu beleuchten, für den wir noch keine festen Begriffe (Neo-Imperialismus, Neo-Kolonialismus etc.) haben, der sich aber auch nicht mehr als bloßes Phänomen der Abweichung von überkommenen Rechtsvorstellungen fassen lässt. Beiträge kommen von Amerikanist:innen, Rechtssoziolog:innen und Rechtstheoretiker:innen. Wir freuen uns auf rege Teilnahme an diesem spannenden Analyseprozess.
Programm und Link folgt in Kürze.
Es geht darum, einen Perspektivenwechsel zu beleuchten, für den wir noch keine festen Begriffe (Neo-Imperialismus, Neo-Kolonialismus etc.) haben, der sich aber auch nicht mehr als bloßes Phänomen der Abweichung von überkommenen Rechtsvorstellungen fassen lässt. Beiträge kommen von Amerikanist:innen, Rechtssoziolog:innen und Rechtstheoretiker:innen. Wir freuen uns auf rege Teilnahme an diesem spannenden Analyseprozess.
Programm und Link folgt in Kürze.
Zeit
Dienstag, 10.02.26 - 15:00 Uhr
- 18:00 Uhr
Themengebiet
Soziologie, Rechtsoziologie, Politikwissenschaft, Anthropologie
Zielgruppen
Studierende
Wissenschaftler*innen
Alle Interessierten
Sprachen
Englisch
Ort
Online
Reservierung
nicht erforderlich
Veranstalter
Emile Durkheim Forschungsstelle: Krisenanalysen
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